Ins Jahr 2000 und folgende….

…. das mit einer Tour im Juli 2000 mit Freunden um den Ratzeburger See begann. Verpflegung wurde mitgenommen.

Auch im Elsass waren wir im Jahr 2000.

Schweden sollte besucht werden, wir umrundeten den Vätternsee auf eigene Faust. Ohne Unterkunftsvorbuchungen starteten wir in Jonköping. Eine Bleibe für die Nacht zu finden war nicht so einfach. In Vadstena buchten wir am 18.07.2002 ein Zimmer in einem alten Eisenbahnwaggon. Mein Rad lehnt am Baum.

Dann 2001 in der Schweiz, im Sommer den Donauradweg von Passau bis nach Wien absolviert.

In Frankreich im Périgord entdeckten wir 2003 einen für uns neuen und sehr heißen Teil des Landes. Das war so um den 10.07.2003 herum. Einziges Bild, wo ein Rad mit aufgenommen worden war:

Wir wollten wieder einmal Berlin unsicher machen. Am 10.10.2004 standen wir hier vor dem Palast der Republik.

2004 in Berlin

Mit diesem Modell oder einem sehr ähnlichen erfasste ich zu der Zeit am Gudereit meine gefahrenen Kilometer.


Am Bodensee, Vorbereitung auf die Umrundung…..


Am 28.02.2006 zog ich mit einem Großteil der Verwaltung nach Hamburg ins neue „Hauptquartier“ um. Daraus resultierte für mich:

  • morgens früher aufstehen
  • Bahnfahrt von Lübeck nach Hamburg
  • Mehrkosten für die Monatskarte
  • weniger Freizeit
  • Nerven wie Drahtseile bei der Nutzung der Deutschen Bundesbahn
  • Zweitrad für die Fahrt vom Bahnhof zur Arbeitsstelle

J. kaufte sich im April 2007 ein neues Rad, ein Gudereit (keine Daten dazu mehr verfügbar). Bereits wenige Tage nach der Anschaffung stahl man ihr das Rad, das an einen Laternenpfahl angeschlossen war, als sie beim Yoga war. Die Versicherung erstattete erst spät 550 €.

Hiddensee: Besuch auf der Insel, kein Reisebericht vorhanden. Anhand von Bildern weiß ich, dass wir eine Literarische Führung mitgemachte haben und die baufällige Lietzenburg dabei gesehen hatten. Wir benutzten bei der Inselerkundung Leihräder. Hier ein Bild vom 02.05.2008.

Am 10.05.2008 kaufte ich mir ein Faltrad von Dahoon, Type Glide, 24 Zoll-Bereifung für 749 €. J. folgte am 14.05.2008, entschied sich für den Kauf des Dahoon Roo D7, 20 Zoll-Bereifung für 575 €.

Ziel war es mit diesen Anschaffungen, das Reisen mit den Falträdern ungezwungener gestalten zu können.

Ab 24.07.2008 weilten wir im Elbsandsteingebirge, Standort war Bad Schandau. Am 29.07.2008 ging es mit den Fahrrädern die Elbe entlang Richtung Schmilka („Schokolade von Milka“). Der Radweg war ausgezeichnet. Die Sonne brannte vom Himmel. Nach einer halben Stunde erreichten wir die tschechische Grenze. Im Ort Hrensko sah es aus wie auf dem Vietnamesenmarkt, Stände mit Taschen, Uhren Hüten, Handtüchern usw. zwischen verfallen Häusern entlang eines Baches namens Kamnitz. An die Elbe zurückgekehrt, setzten wir mit der Fähre für 4,20 € über. Auf der anderen Seite lag der Ort Schöna, der schon wieder zu Deutschland gehört. Von dieser Seite aus konnte man nach einigen hundert Metern sehr schön die Schrammsteine sehen. Kurz vor Krippen lag ein schöner Landgasthof, aber für uns zu früh zum Pause machen. In Krippen schauten wir uns am Krippenbach eine Sonnenuhr an (hier Teil des Sonnenuhrenweges).

Elbsandsteingebirge 29.07.2008 gegen 11.30 Uhr

Am 13.09.2008 war ich beim MTB-Markt und hatte den Techniker wegen der Geräusche mein Fahrrad vorgeführt. Er fing gleich an, die Kette zu vermessen und meinte das Tretlager müsse überprüft werden (hatte ich erst vor ca. 2 Monaten machen lassen). Ich forderte ihn auf, mit dem Rad eine Testfahrt zu machen.

Ebenfalls im September: Mein Rad in Hamburg begrüßte mich mit einem Plattfuß; schob es, fuhr ein Stück quasi auf der Felge, um rechtzeitig ins Büro zu kommen. Später wieder aufgepumpt, Luft hielt nicht lange.

Musste mein Fahrrad am Bahnhof in Hamburg wieder aufpumpen, auf der Arbeitsstelle gleich in den Abstellraum gebracht. Mittags ging ich und reparierte es. Der Feststellring des Ventils ließ sich zuerst nicht lösen. Ich fragte einen Wachmann im Parkhaus, ob er eine Zange hätte, zum Glück lieh er mir eine. Wasser und einen Plastikeimer bekam ich dazu. Es fand sich ein kleines Loch, nicht der einzige Mangel, das Ventil ließ ebenfalls Luft durch. Während der Flicken antrocknete, zog ich einige Speichen fester an, in der Hoffnung, dass das Hinterrad nicht mehr so eiern würde. Ich brauchte dann doch länger als geplant.

Und es ging am nächsten Tag weiter: Leider hatte ich wieder keine Luft mehr im Hinterrad. Nahm das Fahrrad mit zum Bahnhof, radelte von dort nach Wandsbek, um mir einen neuen Schlauch und Mantel zu besorgen. Wollte erst zu Löwe, sah dann einen anderen Laden und fragte dort, ob man mir „gleich“ helfen könne. „Zwanzig Minuten“, das ging für mich in Ordnung. Kostenpunkt ca. 37 €. Ich spazierte die Wandsbeker Chaussee entlang. Pünktlich um 14.30 Uhr erschien ich wieder. Gerade wurde noch Luft eingepumpt. Dumm nur, der neue Mantel war zu dick, so dass er am Rahmen schleifte. Nochmals neu wechseln und ein anderer wurde aufgezogen. Was alles an dem alten Rad nicht in Ordnung war, ich wollte es eigentlich gar nicht hören. Es sollte mich doch lediglich vom Bahnhof bis zur Arbeitsstelle und zurück bringen.

In der Mittagspause radelte ich am 09.12.2008 zum Fahrradhändler in die Wandsbeker Chaussee. Bei dem einen Händler hatte ich kein Glück mit dem Ersatzteil, das nicht vorrätig war. Bei Löwe fand der Mitarbeiter nach langem Suchen ein auch in der Länge passendes Sattelrohr. Mit neuer Schelle kostete mich der Spaß 14,94 €. Langsam kam mich dieser alte Esel teurer als ein neues Gebrauchtes. Anmerkung zu sonstigem Unbill: In der Winterzeit froren des Öfteren die Schaltung oder die Bremsen ein/fest.

Nächster Verlust eines Rades trat am 13.02.2009 ein. In Hamburg fand ich am Hauptbahnhof nur noch mein Zahlenschloss vor, das Rad war weg. Das Schloss lag unbeschädigt etwas abseits im Schnee. Ich hob es auf, es war offen. Entweder der Dieb hatte das Schloss geöffnet oder ich hatte es beim Anschließen nicht richtig zugedrückt. Ich fuhr in Lübeck zum Revier, musste einen Moment warten, dann kam eine junge Beamtin und ging mit mir in einen separaten Raum. Sie setzte sich hinter ihren Flachbildschirm und fing an zu tippen. Eine Rahmennummer hatte ich nicht, nein, das Rad hatte ich geschenkt bekommen (Heino) und es wäre schon älter. Ich beschrieb es (weiß, rote Ringe, Chromschutzbleche usw.) Sie druckte mir ein Exemplar des Protokolls aus.

Kleiner Reise-Abstecher auf die Insel Bornholm. Über Saßnitz mit der Fähre auf die Insel. Nach 3 Stunden 15 Minuten am 10.08.2009 angekommen. Dort erhielten wir unsere Leih- Fahrräder. Gepäcktransport wurde von heimischen Menschen organisiert. Am nächsten Tag von Rönne die erste Tour nach Allinge. Am 13.08.2009 setzten wir die Tour fort und gelangten gegen 14.00 Uhr in Svaneke an. Nach zwei Tagen wieder zurück nach Rönne.

2009 Bornholm

Nächste Panne, ebenfalls im Februar 2010. Nehme das Fahrrad und stelle fest, dass das Vorderlicht abgebrochen ist (Absicht?). Als ich losfahren will, trete ich ständig ins Leere. Die Kette hat sich hinten über den Zahnkranz gedreht und rutscht jetzt durch. Ärgerlich. Ich kehre um, um mit meinem Werkzeug das Hinterrad zu lösen. Die Knarre hakt und ich muss erst Silikonspray einsetzen. Dann passt es und ich kann die Muttern lösen und die Kette wieder über den Zahnkranz drehen. Am 23.03.2010 ersteigerte J. bei einer Auktion ein gebrauchtes Rad für mich, das ich in Hamburg zur Fahrt vom Bahnhof zur Arbeitsstelle einsetzen sollte. 76 € hatte sie dafür bezahlt. Schon am nächsten Tag wartete eine Überraschung auf J., die Hinterradnabe musste für rund 200 € an ihrem Rad erneuert werden.

Und noch ein Urlaubsabstecher: Im Mai 2010 auf Hiddensee. Unser Domizil hieß Norderende und lag an der „Durchgangsstraße“ von Vitte nach Kloster. Bild vor der Unterkunft: Unsere Leihräder für die drei Tage.

2010 Hiddensee

U.a. nahmen wir auf Hiddensee an einer Literarischen Führung teil, die uns zu interessanten Stellen auf der Insel brachte.

Um den weiter oben beschriebenen negativen Ereignissen eins hinzuzufügen, der 16.08.2010: Am Bahnhof stelle ich fest, mein Fahrrad hatte einen Platten. Vor der Apotheke fand ich ein Rad, an der eine Luftpumpe hing. Damit füllte ich den leeren Schlauch auf. Bei der späteren Reparatur benötige ich einige Zeit, um das winzige Loch zu finden.

22.11.2010, am Bahnhof in Hamburg ist mein Fahrrad weg, wieder gestohlen. Ich könnte kotzen vor Wut. Das ist jetzt schon das vierte Rad.

Und der nächste Urlaubsabstecher: Hiddensee wurde zu unserer meistbesuchten Insel, hier Anfang Juni 2011. Unser Domizil hieß wieder Norderende. Diesmal hatten wir unsere eigenen Räder mitgenommen.

2011 Hiddensee

15.06.2011: Wieder in Lübeck, stelle ich fest, mein Fahrradcomputer fehlt. Das alte Ding hat sich doch tatsächlich jemand unter den Nagel gerissen. Welch armes Schwein! Neukauf einige Tage später. Ich baute den Fahrradcomputer an mein Rad, mir fehlte die Beschreibung. Funktionierte, fuhr eine Runde bis zu Wöltjen, merkte, dass die Anzeige schwankte und die Distanz nicht stimmte. Ein Mitarbeiter bei Wöltjen holte einen Zollstock und maß den Abstand vom Taktgeber zum Gerät. Es warern mehr als 60 cm. Meist ist der maximale Abstand für ein funktionierendes Gerät 60 cm. Vor der Tür verringerte ich den Abstand, auf dem Rückweg zeigte das Gerät konstant und einwandfrei an, Ursache erkannt und Fehler beseitigt.

Am 30.06.2011 nutzte ich erstmals in Hamburg ein Stadtrad, bei dessen Mietsystem ich mich angemeldet hatte. Die erste Halbe Stunde der Nutzung war kostenlos. Mein erster Versuch das Fahrrad mit dem Code zu entriegeln schlug fehl, ich war schon leicht genervt, versuchte es dann aber noch einmal, und da klappte es. Sattel höher gestellt und los. Fuhr sich nicht schlecht, wenn auch ein bisschen schwerfällig. Bild zeigt aktuelle Modelltypen.

Und in den Sommerferien 2011 eine neue Tour mit Gepäcktransport an der Nordsee und auf einige nordfriesische Inseln (Föhr und Amrum). Ausgangspunkt war die Stadt Husum. Wir erhielten Leihräder, mit denen wir uns gegen Wind und Regen abmühten, aber, wie man sieht, gab es auch Sonnenschein. Und wir lernten ein Ehepaar aus der Schweiz kennen, mit denen wir einen Teil der Inselerkundung gemeinsam absolvierten und uns zum Abschluss in Husum zum Essen verabredeten.

Am 21.09.2011 hatte ich die Faxen dicke, als ich vom Bahnhof nach Hause wollte, fehlte schon wieder Luft im Hinterreifen. So bin ich zum MTB-Markt und kaufte mir Mantel und Schlauch neu (ca. 36 €). Bei der Montage bin ich mit der Schaltung dann fast verrückt geworden. Ständig löste sich ein Teil und verrutschte. Irgendwann passte es dann. Der Tipp vom Verkäufer im Fahrradladen war gut, den Reifen mit 4 Bar aufzupumpen. Der Rollwiderstand war geringer, das Rad fuhr sich leichter. Ob es dadurch weniger oft zu einem Loch im Schlauch kommt, blieb abzuwarten.

Freitag, der 26.02.2012, nach der Arbeit begann ich mein Hinterrad auszubauen. Wollte die Ursache für die nicht funktionierende Schaltung herausfinden. Am Ende bin ich mit dem Hinterrad zum MTB-Markt. Dort offenbarte man mir, die Schaltung sein hinüber (Kugellager). Neu kostete so etwas rund 99 €. Ließ das Teil gleich einbauen (16 €). In der Zwischenzeit erledigte ich Einkäufe. Mein Rad war danach fertig. Sie hatten den Mantel ummontiert. Er war falsch herum aufgezogen, sozusagen gegen die Laufrichtung, da würde das Fahren unnötig erschwert. Das habe ich bis dato gar nicht gewusst, dass bei Fahrradmänteln eine Laufrichtung vorherrscht. Zu Hause versuchte ich das Ding einzubauen, verzweifelte, weil der Lock-Ring immer wieder absprang und ich am Ende mit dem ganzen Rad noch einmal zur Werkstatt ging bzw. rollerte. Kostete mich 5 € der Einbau. Dann fuhr es aber, fast wie von selbst.

Lese weiter im Beitrag: Der Gedanke, ein E-Bike…..

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